Wie Populisten mit halben Wahrheiten ganze Erfolge feiern

Populisten verbreiten ganz unverfroren Meldungen die man sich genauer zu Gemüte führen sollte.Kurz vor der Wahl des italienischen Ministerpräsidenten kursierte ein Breitbart Artikel auf Facebook, der die Vergewaltigung eines kleinen Jungen, durch zwei pakistanische Migranten zum Thema hatte, detailliert schildert der Artikel wie der kleine junge zur Notversorgung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht werden musste. Dieses Fall ist schrecklich und spiegelt ein Problem wieder dem besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. In keiner Weise möchte ich diese Tat verharmlosen oder relativieren, was mich jedoch bei genauerer Betrachtung des Artikels wirklich stutzig machte, war die Verlinkung in besagtem Artikel auf eine Meldung aus einer italienischen Lokalzeitung, die besagten Fall zum Thema hatte. Dieser Fall hat offensichtlich stattgefunden, aus besagtem Breitbart Artikel geht aber nicht hervor, dass sich dieser Fall bereits vor genau einem Jahr abspielte. Genauer betrachtet werden in dem Breitbart Artikel Parallelen zu einem kürzlich stattgefunden Mord an einer junger Frau durch Migranten , der europaweit für Aufsehen sorgte, gezogen und so wird der Eindruck erweckt, der Missbrauchsfall des kleinen Jungen, hätte sich nach dem Mord der jungen Frau  abgespielt. Das sexuelle Übergriffe von Männern, die aus patriarchalen Gesellschaften kommen, ein Problem darstellen, sollte man nicht verharmlosen und auch die letztlich veröffentlichten Polizeistatistiken sprechen eine deutliche Sprache hier sei auf den letzten BKA Bericht Kriminalität im Kontext von Zuwanderung verwiesen. Keinesfalls hilfreich ist jedoch, wenn ein Problem, dass ohne Zuspitzungen erschreckend genug ist noch populistisch ausgeschlachtet wird. Man sollte dabei nicht außer Acht lassen, wem diese Art der Berichterstattung nützt und welche Ziele damit in noch in Verbindung stehen. Steve Bannon Chefredakteur von Breitbart und ehemaliger Chefstratege unter Trump im weißen Haus hat nie einen Hehl daraus gemacht welche Rolle er in der Ausbreitung des Populismus spielen möchte. Nicht nur in den USA wo er bereits als Wahlkampfhelfer Trumps eine gewichtige Rolle spielte möchte er den Populismus stärken, sondern auch in Europa hat er es sich als Ziel gesetzt populistische Strömungen zu unterstützen. Er selbst bezeichnet sich als Leninist und hat den Traum von einem nationalen Sozialismus, wie er in einem ausführlichen Interview mit dem englischen Spectator zum Besten gibt. Auch für Mussolini hat er anerkennende Worte.

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