weitere Gedanken zum Kommunismus des 21.Jahrhundersts

URL:http://jugendwiderstand.blogspot.co.at/2016/01/ruhm-und-ehre-unseren-gefallenen-die.html“ stand 2.Mai 2018
URL:http://jugendwiderstand.blogspot.co.at/2016/01/ruhm-und-ehre-unseren-gefallenen-die.html“ stand 3.Mai 2018

Ob an der Uni, bei fast jeder Demonstration, vor allem wieder deutlich sichtbar bei den diesjährigen Demonstrationen zum 1 Mai, überall begegnen einem Symboliken, die einen an eines der dunkelsten Kapitel des 20 Jahrhunderts erinnern.

Aber anscheinend fehlt vielen Menschen das Wissen um die Geschehnisse, die sich unter den kommunistischen Diktaturen abspielten und leider bis heute abspielen. Wenn man wie dieses Jahr zum 1 Mai in Berlin den Jugendwiderstand aufmarschieren sieht, die sich als Stalinisten und Maoisten bezeichnen, stellt man sich die Frage, wie um alles in der Welt ist es möglich, dass sich Menschen, die oftmals selbst Studenten oder meist eine höhere Schulbildung aufweisen oder zumindest in Europa in die Schule gingen, sich selbst so bezeichnen. Zugegebenermaßen schreiben die Betreiber der Homepage des Jugendwiderstandes vom Aufstand des Proletariats, wie viele von ihnen aber dann tatsächlich eine Lehre abgeschlossen haben, ist mehr als fraglich. Meist kommt der Aufruf zur Revolution doch eher von Schülern und Studenten, wie bereits Christopher Hitchens in seiner Biographie „Hitch22“ zu jungen Jahren feststellen musste, als er als junger Trotzkist die Arbeiter in der Fabrik zur Revolution aufstacheln wollte, womit er aber nicht sonderlich erfolgreich war. Worauf er feststellen musste, dass er als junger Oxford Student, dann doch nicht das Gehör fand, dass er sich erhoffte. So ergeht es wohl den heutigen Revolutionären auch zumeist. Des Weiteren möchte man sich nicht ausmalen welche Gesellschaftsform diesen Revolutionären vorschwebt, immerhin leben wir in einer größtenteils säkularen Demokratie und zu was die „Herrschaft des Proletariats“ führen kann hat sich in der Geschichte immer wieder gezeigt. Ein solches Beispiel wären die Ereignisse, die sich zwischen 1931 und 1933 in der Ukraine abspielten. Ann Applebaum, Washington Post Journalistin und Professorin an der London School of Economics, beschreibt in ihrem Buch „RED FAMINE: STALINS WAR ON UKRAINE“ recht eindringlich wie Stalin mit der Zwangskollektivierung der Farmen, mindestens fünf Millionen Menschen in den Hungertod trieb.

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