Gin und Tonic

Eine meiner Leidenschaften ist es, die unterschiedlichsten Gin Tonic Variationen zu testen, wobei ich dem Trend,  Gin Tonic mit diversen  Botanicals zu mischen , etwas kritisch gegenüberstehe. Denn allzu oft wird dadurch der eigentliche Gin Geschmack  nicht  verbessert, sondern verfälscht . Es sei denn es handelt sich um einen  minderwertigen Gin, dann ist der Ratschlag Kingsley Amis immer Klug zu berücksichtigen. In seinem Buch everyday drinking rät Amis einem, immer Angustura Bitter bei sich zu führen, denn dieses Bitter macht auch noch aus dem größten Fusel, einen akzeptablen Gin Tonic.Der erste Gin, den ich vorstellen möchte ist der Spectator Gin aus Großbritanian. Seinen Namen verdankt dieser edle Tropfen der seit 1828  wöchentlich erscheinenden britischen Zeitung „The Spectator“.  Hergestellt wird er von der Brighton Gin Distillery, die diesem Gin eine herrliche Orangen Note verleiht. Andere Botanicals die verwendet werden sind  Engelwurz, Limette und Mariendistel. Diesen Botanicals wird eine  reinigende Wirkung auf die Leber nachgesagt, weshalb  man diesen Gin ganz beruhigt genießen kann, denn anscheinend tut man damit seiner Leber auch noch  etwas Gutes. Auch wenn man diesem Versprechen wohl nicht all zu viel Glauben  schenken sollte, ist er dennoch ein ausgesprochen delikater Gin, den man am Besten mit einer Orangenscheibe und einem guten Tonic Water genießt. Meine Empfehlung für das passende Tonic Water  wäre entweder Fever Tree oder  1724.


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