Tariq Ramadan

Jener Islamgelehrte der es nur sehr sporadisch in die deutschsprachigen Medien schafft und bei jenem man sich die Frage stellt, weshalb ihm im Zuge der mee-too Bewegung nicht sehr viel mehr Aufmerksamkeit zu Teil wurde. Tariq Ramadan ist ein schweizer Islamwissenschaftler und Publizist der in Oxford den Lehrstuhl für islamische Theologie innehatte und an zahlreichen Diskussionen teilnahm und Vorträge zum Thema islamische Reform hielt. Er selbst bezeichnet sich als radikalen Reformer oder zumindest suggeriert sein Buch „Radical Reform: Islamic Ethics and Liberation“ dies. Kritiker hingegen sehen seine Reform Bestrebungen eher kritisch, so wies der britische Journalist Douglas Murray bei einer Diskussion in der Oxford-Union darauf hin, dass zu einer Reform eine andere Haltung gehöre, wie jene die Ramadan einnimmt.  So sei seine Haltung zur Steinigung die er nicht generell ablehnt, nicht gerade besonders progressiv. Wenn man sich Ramadans Wurzeln genauer ansieht, verwundert einen dies hingegen nicht sonderlich, denn der aus Ägypten stammende Ramadan ist der Enkel Hassan al Bannas, dem Begründer der Moslembrüderschaft. Derzeitig  sitzt Ramadan in Untersuchungshaft in Frankreich, die Verschwörungstheorien die seine Verhaftung entfachten verdeutlicht nochmals aus welchem  Umfeld Ramadan kommt, über sozialen Medien war sofort die Rede etwaiger Involviertheit des Mossad. Aber auch Ramadan selbst ist bereits durch solche Äußerungen aufgefallen wie etwa bei einer Intelligence Squared Veranstaltung in Athen wo er seine Kontrahenten als pro Israel Lobby bezeichnete, die im geheimen die Fäden ziehen. Jedenfalls haben zwei Frauen Anzeige gegen Ramadan erstattet. Henda Ayari eine ehemalige Schülerin Ramadans und mittlerweile Ex- Muslima und Autorin die ihm auch in ihrem Buch eine brutale Vergewaltigung vorwirft.

Was war der Rotherham Skandal

In Anbetracht der Flüchtlingskrise, während jener viele Männer aus völlig differenten Gesellschaften zu uns kamen  und bis heute kommen, die  durch ihre  Herkunft in einigen  wichtigen Bereichen, doch sehr  unterschiedlich sozialisiert wurden, scheint es  eines genaueren  Blickes wert,  welche Erfahrungen wir in Europa mit gewissen Männern aus Teilen dieser Welt bereits sammeln konnten. Deshalb erscheint es sinnvoll den Rotherham Skandal nochmals Revue passieren zu lassen, denn die Ereignisse die sich in Rotherham aber auch in weiteren Städten Großbritanniens ereignet hatten und bis heute ereignen, könnten für ein friedliches Zusammenleben in Zukunft von Bedeutung sein, vor allem in Bezug darauf welche Konsequenzen wir aus diesen Taten ziehen werden und wie wir als Gesellschaft diese in Zukunft zu verhindern gedenken. Um diesen Geschehnissen vorzubeugen sollten wir vorzeitig agieren, denn eines sollte klar sein, es muss oberste Priorität sein solchen Entwicklungen einen Riegel vorzuschieben. Damit dies gelingen kann, muss zuerst offen über Probleme mit Migration aus gewissen Teilen der Welt geredet werden, denn nur so können in Zukunft Skandale wie dieser verhindert werden, was wiederum einem friedlichen Zusammenleben nur zuträglich sein kann. Wenn jedoch wie es immer noch allzu oft geschieht, probiert wird den Mantel des Schweigens über Probleme zu Hüllen, wenn relativiert und schlimmstenfalls ignoriert wird, dann wird dies erst recht zu gewaltigen Spannungen in der Gesellschaft führen. Deshalb sollten wir so gut wie möglich Probleme exakt benennen aber uns dennoch stets der Verantwortung bewusst sein, uns dieser Problematik behutsam und mit Sorgfalt zu nähern, denn es sollte nicht passieren, dass wir Menschen per se pauschal verurteilen. Der Skandal der sich über eine lange Zeitspanne erschließt und eigentlich schon sehr viel früher an die Öffentlichkeit gelangen hätte sollen. 2014 wurde ein unabhängiger Bericht von Frau Professor Alexis Jay mit dem Titel Independent Inquiry into Child Sexual Exploitation in Rotherham 1997 – 2013 „veröffentlicht der die Geschehnisse genauer beleuchtet und auch ein breiteres Echo in der Medienlandschaft auslösten. Die geschilderten Ereignisse sind so unfassbar, dass man sich bis heute wundern muss, wie ein solches Versagen sämtlicher Institutionen, die eigentlich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zuständig wären, passieren konnte. In dem Zeitraum von 1997 bis 2013 sind alleine in Rotherham über 1400 Kinder und Jugendliche von überwiegend Männern mit Pakistanischen Wurzeln missbraucht worden. Die Taktik die diese Männer verwendeten und verwenden nennt sich „ child grooming“ , das sich mit einem Kind befreunden und  etablieren einer Emotionalen Verbindung um so das Kind davon abzuhalten den Missbrauch zu melden. Die sozio- ökonomischen-Gegebenheiten in Rotherham, die durch den Wegfall der traditionellen Industrie dazu führten, dass die Arbeitslosenzahlen bis heute über den britischen Durchschnitt liegen, haben bei diesem Skandal wohl auch eine Gewichtige Rolle gespielt.

Gin und Tonic

Eine meiner Leidenschaften ist es, die unterschiedlichsten Gin Tonic Variationen zu testen, wobei ich dem Trend,  Gin Tonic mit diversen  Botanicals zu mischen , etwas kritisch gegenüberstehe. Denn allzu oft wird dadurch der eigentliche Gin Geschmack  nicht  verbessert, sondern verfälscht . Es sei denn es handelt sich um einen  minderwertigen Gin, dann ist der Ratschlag Kingsley Amis immer Klug zu berücksichtigen. In seinem Buch everyday drinking rät Amis einem, immer Angustura Bitter bei sich zu führen, denn dieses Bitter macht auch noch aus dem größten Fusel, einen akzeptablen Gin Tonic.Der erste Gin, den ich vorstellen möchte ist der Spectator Gin aus Großbritanian. Seinen Namen verdankt dieser edle Tropfen der seit 1828  wöchentlich erscheinenden britischen Zeitung „The Spectator“.  Hergestellt wird er von der Brighton Gin Distillery, die diesem Gin eine herrliche Orangen Note verleiht. Andere Botanicals die verwendet werden sind  Engelwurz, Limette und Mariendistel. Diesen Botanicals wird eine  reinigende Wirkung auf die Leber nachgesagt, weshalb  man diesen Gin ganz beruhigt genießen kann, denn anscheinend tut man damit seiner Leber auch noch  etwas Gutes. Auch wenn man diesem Versprechen wohl nicht all zu viel Glauben  schenken sollte, ist er dennoch ein ausgesprochen delikater Gin, den man am Besten mit einer Orangenscheibe und einem guten Tonic Water genießt. Meine Empfehlung für das passende Tonic Water  wäre entweder Fever Tree oder  1724.


Der „stickende Juden Sager“ und was dabei auf der Strecke blieb.

Viel Aufsehen erregte der kurze Clip den der ORF zu einer Sendung über den Tiroler Fpö Wahlkampf brachte. Was jedoch meiner Meinung nach viel zu wenig beleuchtet wurde, war jener Sager dieses älteren Mannes   um die Haltung der katholischen Kirche zu jener Zeit, als dieser Herr  wohl ein von Zucht und Ordnung begeisterter HJ Junge war. Mir erscheint es in diesem Zusammenhang, dann doch noch erwähnenwert zu sein, welche politische Haltung die offizielle Katholische Kirche zu jener Zeit  einnahm.  Wenn man sich den Clip nochmals zu Gemüte führt und genau hin hört, kommte jene Zeile aus dem Munde dieses Mannes : “ In der Kirche im Religionsunterricht hat es immer geheißen die stinkerten Juden, heut darfst das ja nicht mehr sagen, bist ja sofort ein Nazi.“tt.com  Dieser Sager macht einem nochmals schrecklich bewusst, dass man sich die Rolle der katholischen Kirche aber auch des Christentums im allgemeinen,   genauer ansehen sollte.  Wie kann es  zu so einer Aussage kommen, war  das die Meinung  eines  einzelnen Religionslehrers  oder doch eher  die Haltung der Kirche zu den Juden,  zu jener Zeit. Immerhin war  es offizielle Lehre der katholischen Kirche bis  1964, den  Juden die Schuld  am Tode Jesus Christus zu geben. Dieser Punkt mag vielleicht einiges erklären.Christopher Hitchen zur Rolle der katholischen Kirche

Hirschragout nach französischer Art in Orangen-Rotweinsauce

Für dieses Rezept röstet man in einem großen Topf zuerst die Herrenpilze in etwas Öl an. Gibt etwas Salz hinzu und wartet bis sie Wasser ziehen anfangen. . Während dessen  brät man das Hirschgulasch kraftig in einer Pfanne in heißem Öl an. Wenn  das ganze  Wasser verdampft ist und die Pilze wieder zu rösten beginnen , gibt man  die fein würfelig geschnittene  Zwiebel hinzu und brät auch diese rasch an, jetzt gibt man noch etwas Knoblauch hinzu. Das mittlerweile  knusprig gebratene Fleisch würzen wir nun mit etwas Senfpulver, Pfeffer, Salz und Tomatenmark rösten es nochmals kurz durch und  gießen es anschließend mit einem achtel Rotwein auf. Den Rotwein lassen wir etwas einkochen. Zu den Pilzen geben wir jetzt noch etwas Kümmel und stäuben sie mit etwas Mehl. Das ganze gießen wir mit etwas Rinderbrühe und dem Saft einer Orange und einer halben Zitrone auf. Jetzt gießen wir nur noch das Fleisch mit dem eingekochten Rotwein zu den Pilzen und lassen das ganze eine Stunde lang köcheln. Zu dem Hirschragout serviert man am besten  Serviettenknödel.

 

Zutaten:

1/2 kg Hirschgulasch

30 dag Herrenpilze

1 Zwiebel

1 Orange

1/2 Zitrone

Rinderbrühe nach belieben

Kümmel

Senfpulver

Tomatenmark

Knoblauch

Mehl

Pfeffer Salz